Klemens Renoldner in Meran

Nach dem Tod der Freundin beendet Florian Lothar seine Karriere als Orchestermusiker. Aus Brasilien schreibt er seinem Freund Felix
Tichy einen erschütternden Brief.
Felix führt Telefonate, schreibt Mails, trifft Freunde: Wer weiß etwas über Florian? Wo hält er sich auf? Hat er sich das Leben genommen? Die Auskünfte über Florians Lebensumstände sind voller Widersprüche. Wie schon Sigmund Freud wusste: »Die biographische Wahrheit ist nicht zu haben, und wenn man sie hätte, wäre sie nicht zu brauchen.« Der Roman Die Wolken von beiden Seiten gesehen
führt in das Labyrinth einer Freundschaft, er erzählt von der Liebe zur Musik und
erträumt das Glück am Amazonas.

Leipziger Buchmesse

Sonderzahl ist auf der Leipziger Buchmesse am Gemeinschaftsstand des Hauptverbandes des Österreichischen Buchhandels vertreten.

Bastian Schneider auf der Leipziger Buchmesse

Bastian Schneider im Gespräch mit Barbara Kadletz über sein soeben erschienenes Buch Umschreibung:
»KI« steht in Bastian Schneiders Umschreibung auch für »Kafka Incorporated«. Die abenteuerliche Suche nach einem verschollenen Kafka-Text führt den »Detektiv für investigative Profanapogryphik« bis nach Argentinien, um festzustellen, dass der Autor Kafka auf rätselhafte Weise mit der gleichnamigen Mangafigur verschmolzen ist. Lässt sich die Welt vor der großen Umschreibung, die die „K.I.“ vornimmt, retten?

Bastian Schneider auf der Leipziger Buchmesse

Bastian Schneider im Gespräch mit Astrid Nischkauer über sein neu erschienenes Buch Umschreibung. 
»KI« steht in Bastian Schneiders Umschreibung auch für »Kafka Incorporated«. Die abenteuerliche Suche nach einem verschollenen Kafka-Text führt den »Detektiv für investigative Profanapogryphik« bis nach Argentinien, um festzustellen, dass der Autor Kafka auf rätselhafte Weise mit der gleichnamigen Mangafigur verschmolzen ist. Lässt sich die Welt vor der großen Umschreibung, die die „K.I.“ vornimmt, retten?

Andrea Winkler erhält den Veza-Canetti-Preis

Andrea Winkler  
Verleihung des Veza-Canetti-Preises der Stadt Wien 2025, Lesung
Veronica Kaup-Hasler PREISVERLEIHUNG
Brigitte Schwens-Harrant LAUDATIO, GESPRÄCH

Andrea Winkler hat ab ihrem ersten Prosaband eine autonome poetische Stimme etabliert. In ihrer erzählenden Prosa sind alltägliche Begebenheiten und vermeintlich periphere Momente immer wieder Ausgangspunkte für Einsichten von grundlegender Bedeutsamkeit. Hier können Dinge und Gegenstände zum literarischen Gegenüber und Vorkommnisse wie Wind und Wetter zu handelnden Figuren werden. Leicht und klar, spielerisch und philosophisch werden in Winklers musikalischem, assoziativem, zugleich wissensfundiertem Erzählen existentielle Themen verhandelt.

Andrea Winkler, *1972; zuletzt u.a.: Die Frau auf meiner Schulter. Roman (2018); Über Friederike Mayröcker (2024); Mitten im Tag. Prosa (2025); siehe auch 24.3.

Brigitte Schwens-Harrant, *1967; Feuilletonchefin der Furche, Bachmann-Preis-Jurorin. Zuletzt u.a.: Übers Schreiben sprechen. 18 Positionen österreichischer Gegenwartsliteratur (2022).

Klemens Renoldner in der ÖGfL

Leopold Federmair und Klemens Renoldner lesen aus ihren neuen Büchern:

Leopold Federmair: »Ein Schrein auf dem Kaufhausdach. Shinto-Gedichte« (Edition Tandem) ist eine lyrische Annäherung an die japanische Kultur. Der genaue Blick des Autors fängt Unspektakuläres ein und macht es zu etwas Besonderem.

Klemens Renoldner: »Die Wolken von beiden Seiten gesehen« (Sonderzahl)
Das Leben eines Wiener Regisseurs wird durch einen Brief aus dem weit entfernten Brasilien aufgewühlt.

Moderation: Manfred Müller