Lesung von Cornelius Hell

Die Gedichtanthologie „Aus dem Jerusalem des Nordens“, der erste Band der neuen Reihe „Literatura Baltica“ des Mediathoughts Verlags versammelt Gedichte von 22 litauischen Dichterinnen und Dichtern. Zusammengestellt und herausgegeben von Indrė Valantinaitė setzen sie sich mit der jüdischen Vergangenheit des Landes, dem jüdischen Leben in Litauen auseinander. Mit dieser dreisprachigen Edition – Litauisch, Hebräisch und Deutsch – wird ein wichtiger Beitrag zu einer universellen Erinnerungskultur geleistet und die Schönheit litauischer Poesie einem deutschsprachigen Publikum nähergebracht. Die Übersetzung von Cornelius Hell vermittelt Klang und Rhythmus kongenial.

Gelesen wird im Beer-Hofmann Salon des Museums von dem österreichischen Litauen-Spezialisten und Übersetzer Mag. Cornelius Hell (Litauisch, Deutsch) und von Univ.-Prof. Dr. Gerhard Langer (Hebräisch, Deutsch).

Freier Eintritt!
Um Anmeldung wird gebeten:
telefonisch: +43 (0)2682 65145
per E-Mail: info@ojm.at

Johannes Schmidl bei den Wallersee Gesprächen

Freitag, 14. August – 18 Uhr
Klima_Gletscher_Schmelze
Der Energieexperte Johannes Schmidl liest aus seinem Essay »Über die Würde der Gletscher«

Was sagt uns das Schwinden der Gletscher über unser Verhältnis zur Natur? Wie hängt dieses mit unserem enormen Hunger nach Energie zusammen? Und welche Wege in eine bessere Richtung wären möglich?

Johannes Schmidl ist Energiewende-Experte und beschäftigt sich zugleich mit der Rolle von Utopien. Der Schwund der Gletscher ist für ihn ein Bild dafür, was verschwinden kann, wenn wir unsere Art zu wirtschaften und zu leben nicht ändern.
Foto: privat. Gefördert vom Land Salzburg

Alle Veranstaltungen werden als „Green Events“ durchgeführt. 

memorypuls gegen warten

MEMORYPULS GEGEN WARTEN

TRANSPOETIKPERFORMANCE
marion steinfellner: text, dramaturgie, performance
herbert j. wimmer: text, performance
michael fischer: ad-hoc-soundscaping

Odradek-Preis an Hanno Millesi

Preisverleihung des ›Österreichischen Franz Kafka-Preis‹ an Olga Flor
Laudatio: Daniela Strigl
Preisverleihung des ›Odradek – Buchpreis zum Österreichischen Franz Kafka-Preis‹ an Hanno Millesi
Laudationes: Olga Flor und Manfred Müller
Die Urkunden überreichen werden Antonia Rahofer, Leiterin der Abteilung Literatur und Verlagswesen, Büchereien im BMWKMS, in Vertretung von Vizekanzler Andreas Babler, 
und Christoph Kaufmann, Abgeordneter zum NÖ Landtag, in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
Die Österreichische Franz Kafka-Gesellschaft (ÖFKG) vergibt die vom Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (BMWKMS) und der Abteilung Kunst und Kultur des Landes Niederösterreich zu gleichen Teilen gestifteten ›Kafka Preise‹ – ›Österreichischer Franz Kafka-Preis‹ und ›Odradek – Buchpreis zum Österreichischen Franz Kafka-Preis‹.
Anmeldung bis 12. Juni 2026 ist unbedingt erforderlich: info@franzkafka.at
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Land Niederösterreich, der Bibliothek St. Martin der Pfarre St. Martin und der Österreichischen Gesellschaft für Literatur.

BÖS-Literatursalon mit Markus Köhle

Lesungen:
Markus Köhle: Land der Zäune. Sonderzahl Verlag, 2025
Kaśka Bryla: mein Vater, der Gulag, die Krähe und ich. Residenz, 2025
Gertraud Klemm: Abschied vom Phallozän. Matthes & Seitz Berlin Verlag, 2025
Klangkunst: Anja Schaflinger und Laura Roth “Eine Allegorie der Erinnerung” 
Moderation: Erika Kronabitter
Ausstellung: Rhea Krčmářová “Ein Labyrinth in selbst gewebten Wegen – transmediale Text(il)kunst”

Lesung von Markus Köhle, Eva Schörkhuber u.w.m.

Ö-lastiges bewögt
NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR
Übermütig, unwillkürlich lesen, performen, maulen, erfrischen fünf, die sich des ö’s erfreuen & insofern sprachlich bewögen:
»Österreich ist das schönste Land mit Ö« (Markus Köhle)
»ungehörige manöver lösen zwischentöne aus« (Eva Schörkhuber)  
»umlauterer wettbewerb, was kann man dazu sagen, was will man dazu überhaupt noch sagen öh« (Jörg Piringer)
»ölökonom, gute frage!« (Max Höfler)
»spült und säubert / die mundhöhlen / seiner ufer / wahlweise körpergewebe« (Hanne Römer)
Moderation: Ines Scholz
Konzept: www.aufzeichnensysteme.net, 
mit freundlicher Unterstützung der Grazer Autorinnen Autoren Versammlung

Sebastian Hackenschmidt & Walter Seitter im Depot

Anthropographien sind die vielfältigen Beschreibungen, Schematisierungen und bildhaften Darstellungen des Menschen. Im Zentrum steht die Frage, welche Denkformen in diesen Darstellungsweisen jeweils Gestalt annehmen, wie diese auf das Denken zurückwirken und welche Folgen es hat, wenn der Mensch sich in seinem Streben nach Selbstinszenierung und Selbsterforschung reflexiv zum Thema macht.
Von den figürlichen Darstellungen der Vor- und Frühgeschichte über klassische Drucktechniken bis hin zu modernen bildgebenden Verfahren elektronischer Art eröffnen sich jeweils spezifische Formen der Präsentation, die ohne diese Mittel undenkbar wären. Es ist ein exklusives Kennzeichen des Menschen, sich auf diese Weise in seinen eigenen Werken auszudrücken.

Sebastian Hackenschmitt, Kunsthistoriker, MAK Wien
Walter Seitter, Philosoph, Übersetzer, Wien
Moderation: Dieter Bandhauer, Verleger, Wien

Sebastian Hackenschmidt & Walter Seitter (Hg.), Anthropographien, Wien: Sonderzahl 2026

Heftpräsentation Kurswechsel 2/26 im Depot

Demokratische Planwirtschaft gegen die Krisen?

Zeitschriftenpräsentation

Der Kapitalismus führt täglich zu neuen Unsicherheiten: Wie teuer wird der Wocheneinkauf noch? Wie viel muss ich bei der Energierechnung nachzahlen? Konzerne wie OMV, Spar oder Amazon planen alle – doch für ihre Profite. Eigentümer*innen und das Management entscheiden, was und wie produziert wird, die Belegschaft hat keine Mitsprache. Das befeuert Unzufriedenheit und die Klimakrise. Demokratische Planwirtschaft bedeutet daher: Bewusste und demokratische Entscheidungen darüber zu treffen, welche Arbeiten in einer Gesellschaft notwendig sind und wie wir mit den natürlichen Ressourcen schonend umgehen, um die Bedürfnisse aller zu befriedigen. Doch wie? Wie kann die Wirtschaft mithilfe von Planung demokratisch gestaltet werden, um eine gerechte Gesellschaft zu erreichen? Wie können wir die Klimakrise abmildern und die Versorgung für alle sichern?

Hanna Braun, Attac Österreich, Wien
Lukas Oberndorfer, Arbeiterkammer Wien
Moderation: Mario Taschwer, Attac Österreich, Wien

In Kooperation mit BEIGEWUM und Attac Österreich. Anmeldung: verwaltung@attac.at

Kurswechsel: Let’s Plan! Demokratische Wirtschaftsplanung – Schlüssel zur Transformation?, Heft 2, Wien: Sonderzahl 2026